Wann sollte man sich zur Alkohol-Entgiftung melden?

Langanhaltender Alkoholrausch und der Wunsch, ihn zu beenden

Alkoholräusche, die über einen langen Zeitraum andauern, machen eine Rückkehr zum normalen Funktionieren unmöglich, ohne dass die sogenannten Symptome des Alkoholentzugssyndroms auftreten. Personen, die abrupt mit dem Trinken aufhören, können bereits nach einigen Stunden Muskelschmerzen, Übelkeit, Reizbarkeit, beschleunigten Herzschlag, Aggressionsanfälle sowie übermäßiges Schwitzen oder das Auftreten depressiver Zustände erwarten. In vielen Fällen sind die Beschwerden so unangenehm, dass Alkoholiker erneut zu trinken beginnen, um das Unwohlsein zu beenden. Dies ist ein Teufelskreis, aus dem man ohne die Hilfe eines Spezialisten schwer herauskommt. In einer solchen Situation ist die beste Lösung die Alkohol-Entgiftung, die sowohl die Form einer psychischen als auch einer physischen Therapie hat. Sie wird auch deshalb empfohlen, weil der Zustand des Abhängigen nach dem Alkoholentzug instabil sein kann und daher eine ständige Überwachung erfordert. In extremen Fällen treten Anfälle von Alkoholepilepsie, Post-Alkohol-Depression und sogar Suizidversuche auf. Siehe: Alkoholrausch – wie beendet man ihn und welche Folgen hat er? Ein Monat ohne Alkohol? – sehen Sie, was sich im Körper nach 30 Tagen verändert

Wunsch, mit der Suchttherapie zu beginnen

Personen, die den Kampf gegen die Sucht beginnen möchten, wissen in vielen Fällen nicht, wo sie anfangen sollen. Der Alkoholentzug allein reicht nicht aus. In diesem Fall ist nicht nur die körperliche Reinigung des Organismus entscheidend, sondern vor allem die psychische Veränderung, die nur durch eine spezialisierte Therapie ermöglicht wird. Lesen Sie auch: Wie kann man Elektrolyte nach Alkohol auffüllen? Die Alkohol-Entgiftung ist somit der erste Schritt auf dem Weg zur Überwindung der Sucht. Nach der Entgiftung des Organismus und der Auffüllung der Defizite gewinnt der Alkoholiker Kräfte, die er für weitere Maßnahmen nutzen kann. Die Entfernung der angesammelten Toxine ermöglicht auch die Einführung eines gesunden Lebensstils, die Änderung der Ernährungsweise und bisheriger Gewohnheiten.

Notwendigkeit einer Zwangsbehandlung des Alkoholikers

Die Alkoholkrankheit hat einen destruktiven Einfluss auf die Familie des Abhängigen. Leider befindet sich der Partner oder die Partnerin des Alkoholikers sehr oft im sogenannten Zustand der Co-Abhängigkeit, weshalb auch sie die Hilfe eines Therapeuten benötigt. Personen, die dem Abhängigen helfen möchten, aber nicht in der Lage sind, ihn selbständig von der Aufnahme einer Behandlung zu überzeugen, können die Möglichkeiten nutzen, die das polnische Recht bietet. Das Gesetz über die Erziehung zur Nüchternheit sieht eine Zwangsentzugsbehandlung vor, wenn infolge des Verhaltens und der Handlungen des Alkoholikers eine Demoralisierung der Kinder, ein Zerfall des Familienlebens, Gesetzesbruch oder Verlust der Arbeit auftritt. Lesen Sie auch unseren Artikel darüber: Wie kann man einen Alkoholiker zur Behandlung des Alkoholismus zwingen? Um den Kranken zu einem Zwangsdetox und einer Therapie zu schicken, ist es notwendig, Beweise zu sammeln, die den schädlichen Einfluss der Sucht auf das Umfeld belegen. Dies können beispielsweise Rechnungen aus Spirituosengeschäften, ein psychologisches Gutachten oder Polizeiprotokolle sein. Die Dokumente sollten bei der zuständigen Stelle in der Gemeinde eingereicht werden. In vielen Fällen ist der Zwangsdetox die beste Lösung nicht nur für den Kranken, sondern auch für den Ehepartner und die Kinder, insbesondere wenn der Kranke infolge der Sucht aggressiv und unberechenbar ist.
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