Was ist eine rehydrierende Infusion?
Eine rehydrierende Infusion ist eine intravenöse Flüssigkeitsgabe, die den richtigen Hydratationszustand des Körpers schnell wiederherstellt. Grundlage der Infusion ist Optylite 500 ml - eine ausgewogene Mehrelektrolytlösung mit einer dem Blutplasma ähnlichen Ionenzusammensetzung, die Wasser und Elektrolyte direkt im Blutkreislauf nachfüllt und dabei den Verdauungstrakt umgeht.
Im Gegensatz zum Trinken von Wasser wirkt die intravenöse Flüssigkeitszufuhr sofort und ist unabhängig von der Aufnahmegeschwindigkeit im Darm - deshalb eignet sie sich, wenn der Körper in kurzer Zeit viel Flüssigkeit verloren hat. Das Verfahren dauert in der Regel etwa 1 Stunde und wird ausschließlich von qualifiziertem medizinischem Personal durchgeführt.
Zusammensetzung und für wen sie geeignet ist
Die Basis der rehydrierenden Infusion ist Optylite 500 ml - eine ausgewogene Mehrelektrolytlösung. In der Variante Standard ist sie der einzige Bestandteil der Infusion: reine Flüssigkeitszufuhr und Auffüllung der Elektrolyte, ohne Vitaminzusätze. Die höheren Varianten erweitern die Zusammensetzung:
- VIP - zu Optylite kommen Magnesium hinzu, das an der Arbeit der Muskeln und des Nervensystems beteiligt ist, sowie Vitamin B12, das an der Bildung roter Blutkörperchen und am Energiestoffwechsel mitwirkt.
- Exclusive - Optylite mit Magnesium und dem vollständigen Vitamin-B-Komplex (B1, B6, B12) und zusätzlich eine zweite Flasche: NaCl 250 ml, die das Volumen der verabreichten Flüssigkeit erhöht, mit dem Präparat TAD 600 mit antioxidativer Wirkung.
Die intravenöse Flüssigkeitszufuhr eignet sich vor allem in Situationen, in denen der Körper in kurzer Zeit viel Flüssigkeit verloren hat:
- Nach intensiver körperlicher Anstrengung - wenn der Körper über den Schweiß Flüssigkeit und Elektrolyte verloren hat.
- Bei Hitze - bei verstärktem Schwitzen und Dehydrierungsrisiko.
- Nach einer fieberhaften Infektion - wenn erhöhte Temperatur den Wasserverlust erhöht hat.
- Bei allgemeiner Schwäche - wenn Müdigkeit von Durst und trockener Haut begleitet wird.
Vor der Infusion führt das medizinische Personal ein Gespräch und bewertet eventuelle Kontraindikationen. Eine rehydrierende Infusion wird unter anderem bei schwerer Nieren- oder Herzinsuffizienz nicht empfohlen.








